Jolly Mood - Die EINZIG WAHRE Geschichte...
Die hier beschriebene Geschichte hat sich genau so zugetragen wie geschildert...so und nicht anders
Zusammenfassung
Im folgenden wird nun die Geschichte von 4 jungen hoffnungslosen Menschen dargestellt, ihr Zusammentreffen
unter höchst fragwürdigen Umständen und was daraus entstand...
Für eventuell bleibende physische oder psychische Schäden beim Lesen dieser Zeilen wird keinerlei Haftung
übernommen.
1. The Very Beginning
Es war einmal vor langer Zeit an einem unbekannten Ort:
Ein geheimnisvoller Mensch, welcher der erste Protagonist dieser Geschichte werden soll, wird erstmals von der Öffentlichkeit wahrgenommen.
Über seine Herkunft ist so gut wie nichts bekannt, und es wird viel spekuliert.
Diese Person ist jedenfalls in der Öffentlichkeit bekannt geworden als ein Großmeister des Bassspiels (in diesen alten Zeiten schrieb man dieses Wort im Übrigen noch mit nur zwei s). Er spielte besser auf seinem Bass
als jeder andere Bassist der Welt und jeder Mensch staunte über diese ungeheuren Fähigkeiten.
Gerüchte besagen, dass dieser Großmeister des Bassspiels direkt aus der Hölle gekommen sei.
(Man erinnere sich an die alte Weisheit der Begrüßungen im Jenseits:
Willkommen im Himmel, hier ist deine Harfe!
Welcome to HELL, here is your Bass!)
Nun ja, vermutlich entstammen diese Gerüchte nur Neidern, denn schlechte Bassisten gibt es weiß Gott viel zu viele auf der Welt.
Schon Goethe hat den Großmeister des Bassspiels gekannt und sich von ihm inspirieren lassen:
Bei seinem Mega-Bestseller "Faust 1" führte letztendlich die Begegnung des bekanntesten deutschen Dichter-Fürsten mit unserem Großmeister des Bassspiels zu einigen großartigen - literarisch exorbitant wertvollen - Versen:
Wenn das Gewölbe widerschallt,
Fühlt man erst recht des Basses Grundgewalt.
Faust 1 (Verse 2082, 2083)
Auch die Gesanglichen Leistungen unseres Bass-Großmeisters inspirierten Johann Dabbelju Goethe zu folgenden Zeilen:
Wenn ich nicht irrte, hörten wir
Geübte Stimmen Chorus singen?
Gewiß, Gesang muß trefflich hier
von dieser Wölbung widerklingen!
Faust 1 (Vers 2195-2198)
Da Großmeister des Bassspiels ein ziemlich langer Name ist, vor allem, wenn man ihn in einer viel zu langen und völlig sinnfreien Bandgeschichte, welche zudem aus oftmals vollkommen verschachtelten, zugleich aber auch literarisch bedeutsamen, Sätzen, die uns aber hoffen lassen, eines Tages den Literaturnobelpreis zu gewinnen, besteht, recht häufig lesen muss, soll dieser von nun an als Thomas bezeichnet werden.
Dieser Großmeist...ähh, Dieser Thomas entschied sich eines Tages Pilgern zu gehen...warum auch immer...
Sein Weg führte ihn von seiner Heimat weg durch zahlreiche schöne und nicht so schöne Länder und bescherte ihm viele Erlebnisse. In Hogwarts zum Beispiel erzählt man sich heute noch die Geschichte über den mysteriösen Besucher, der als einzigster den Todesfluch überlebt hat. Doch dies ist eine andere Geschichte...
2. Zwei Gefährten
Nun ja, eines schönen Tages traf dieser Thomas auf seiner Pilgerfahrt - er hatte erst kürzlich das Auenland verlassen - auf eine merkwürdige Gestalt.
Diese Gestalt wisperte ständig etwas, was sich so anhörte wie "Gollum" oder "Mein Schaaaaaaaaaatz"; ab und an faselte sie auch was von Schicksalsberg oder so. Man war sich jedenfalls von Anfang an unsympathisch; jedoch folgte diese seltsame Gestalt dem Thomas auf seiner Reise und gemeinsam erlebten sie viele tolle Abenteuer. Nach langer Zeit lüftete diese Gestalt, sie soll von nun an als Christian bezeichnet werden, ihr geheimnisvolles Geheimnis:
"Mein Schatz" erwies sich nicht als irgendso ein blöder alter Ring, wie der eine oder andere Leser dieser Zeilen nun vielleicht vermuten mag, sondern als die Königin der Musikinstrumente:
Die Hammond-Orgel, jener schlecht zu transportierende Kasten, welcher mit elektromagnetischen Tonabnehmern und solch komisch drehenden Lautsprechern und abartigen Verzerrern wahrlich eklig kreischende Geräusche erzeugen kann.
Dieser Christian erwies sich als ein virtuoser Meister im Spiel auf der Hammond-Orgel. Er konnte Mozart spielen und Händel und Telemann und Slayer und Chopin und Beethoven und auch Bach und Liszt (denn darauf reimt sich Krach und Mist - Anm. der Red.).
Nunja, als dieses dunkle Geheimnis gelüftet wurde, beschloss der Thomas, eine gemeinsame Jam-Session zu veranstalten:
Thomas: "Du, isch bin Großmeister des Bassspiels"
Christian: "Joo, echt? Is ja voll krass, Alda!"
Thomas: "Jo, Mann, voll extrem krass, ey"
Christian: "Total krass"
Thomas: "Ey Alda, lass uns mal Jam Session machen"
Christian: "Auf jeden"
Es folgte also eine Jam-Session. Aber nicht irgendeine Session, sondern DIE Jam-Session schlechthin. Viele Tage und Nächte dauerte sie, und sie war die bedeutendste Jam-Session der Welt. Sie war sogar noch bedeutender, denn letztendlich sagten sich sogar die Engländer und Amerikaner: "Wow, this is a krasse Jam-Session! It is sooo good, lets call our Marmelade 'Jam' ab now".
Nach dieser wahrlich tollen Jam-Session waren die beiden Protagonisten dieser Geschichte hellauf begeistert und man schmiedete Pläne, weiterhin gemeinsam Musik zu machen.
Die Gefährten reisten weiter und kamen schließlich nach Deutschland, wo sie auf Blümchen, Heino und auf Jürgen Drews trafen. Diese Treffen bestärkten die beiden in ihrem Entschluss ("Ey Alda, deutsche Musik is ja voll krass scheiße, Alda....machst du und ich besser, Alda").
Man war also zu zweit...für eine Kapelle, die zünftige Musi spielen soll, noch etwas wenig. Also beschloss man nach weiteren Musikanten Ausschau zu halten.
So liefen sie durch den heruntergekommenen Osten der Bundesrepublik in der Hoffnung, irgendwo Angehörige der Musiker-Zunft anzutreffen...
3. "Versteht mich mal"
Musiker trafen sie nicht, aber als sie an einem im Bau befindlichen Gebäude, dem Rohbau eines Arbeitsamts, vorbeikamen, erregte eine bemitleidenswerte, abgehalfterte Kreatur ihr Mitgefühl.
Als die beiden suchenden Musikanten diese Kreatur ansprachen mit einem freundlichen "Alda, haste ma ne Mark?" antwortete jene völlig unpassend mit "Versteht mich mal!" gefolgt von einem phänomenalen Rülpser. Diese Antowrt ließ natürlich die Sympathiewerte der Kreatur extremst nach oben schießen und die beiden beschlossen, die Person in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Sie spielte zwar kein Instrument, dafür aber
Schlagzeug.
Also wurde die Person, die ab sofort als Markus bezeichnet werden soll, gefragt, ob sie an dem Musikprojekt kooperativ teilhaben möchte. Als Antwort erhielten die beiden Musiker ein "Astrein Alte!" und die Kooperation war besiegelt.
4. Große Pläne
Bei Wein, Weib und Gesang wurde nun nächtelang über die Ausrichtung und die Ziele der Musizier-Gemeinschaft beraten.
Nach 54 Tagen schließlich stieg weißer Rauch aus dem Schornstein des Beratungsraumes und es wurde einstimmig beschlossen, eine Blues-Kapelle aufzumachen und richtig groß ins Musik-Business einzusteigen.
Jetzt wird sich der eine oder andere sicherlich fragen: "Hääh, warum dee ausgerechnet Blues?".
Nun, diese Frage lässt sich recht einfach beantworten. Warst du, werter Leser dieser Zeilen, bereits einmal auf einem Blues-Konzert anwesend oder hast wenigstens mal davon gehört? Wenn nicht, dann lass dir sagen, dass sich auf Blues-Konzerten meist Menschen zwischen 40 und 60 Jahren herumtreiben, bei denen das Haupthaar anfängt grau zu werden und bei denen sich unter der Bekleidung, welche ausschließlich aus Jeans besteht (Unterwäsche jetzt mal
ausgenommen), dicke Bierbäuche spannen.
Die drei Protagonisten sagten sich also "Alles klar, vor solchen Leuten wollen wir spielen! Und vor niemandem sonst!". Zudem hatte man ja auch Jeans-Klamotten im Schrank hängen und Bierbäuche waren auch
in Arbeit.
Nunja, um Blues zu spielen, braucht man aber auch eine Gitarre und einen dazugehörigen Gitarrespieler. Diesen hatten die Helden unserer Geschichte nicht. Sondern nur einen Bass, eine Orgel und ein Schlagzeug. Damit kann man keinen Blues spielen, sondern nur Jazz.
Und Jazz ist ja wirklich ganz ganz ganz eklige Musik für Intellektuelle Schnösel, oder gestrandete arbeitslose und exzentrische Künstler. Nein, solch eine Musik und solch ein Publikum kam absolut überhaupt gar nicht in Frage!!!
Also ging es wieder ans Suchen. Diesmal hielten die drei Ausschau nach einem freilaufenden und stubenreinen Gitarristen.
5. Die geheimnisvollen Nebenbeschäftigungen
Um überhaupt irgendwas zu machen, bis sich irgendwann mal ein Gitarrist finden sollte, beschloss man sich "die Drei Musketiere" zu nennen und mal in Frankreich ordentlich aufzuräumen. Anschließend war man noch als "die Drei Fragezeichen" aktiv und als PunkBand "Die Ärzte" unter den Pseudonymen Bela, Farin und Rod.
Weiterhin arbeitete der Thomas eine Weile als Farmer in Texas, mit irgendwas musste er ja seine exorbitant hohen Telefonrechnungen bezahlen.
Der Markus machte das was er am besten kann: Alkohol vernichten und Frauen flachlegen.
Und der Christian schrieb inzwischen das Musikwerk "Peter und der Wolf", zu welchem er durch zwei zwielichtige Schlagzeuger inspiriert worden war, die er unterwegs getroffen hat. Über diesen Peter und diesen Wolf (er möchte nicht erkannt werden, aus diesem Grund hat er sich das einst lange Haupthaar kürzen lassen) darf allerdings hier nichts geschrieben werden. Denn dies ist die Geschichte der Kapelle Jolly Mood und da dürfen keine anderen Schlagzeuger vorkommen (Das erste Gebot des großen heiligen Lötschbärs: Du darst keine anderen Schlagzeuger haben neben mir!).
6. Das Orakel von Delphi
Nach schier ewig langer erfolgloser Gitarristensuche unternahmen der Christian, der Thomas und der Markus in ihrer Ratlosigkeit eine Schiffsreise nach dem fernen Griechenland; man wollte das bekannte Orakel von Delphi befragen, wo man einen geeigneten Gitarristen zu finden vermöge.
Bei einem Rundgang durch das Schiff vernahmen die drei jedoch wahrlich seltsame Klänge. Irgendwo schien jemand die bekannte deutsche Melodei des Liedes "An der Nordseeküste" im Stil von Jimi Hendrix zu spielen.
Der Lärm wurde immer lauter, als sie sich der Kombüse näherten. Sie traten ein und holten sich sofort ein paar blaue Augen….nun ja, die drei hätten aber auch ruhig vorher mal anklopfen können.
Wie dem auch sei, unsere Helden und der in der Kombüse hausende Koch verstanden sich sofort prächtig und kamen ins Gespräch. Später stellte sich heraus, dass der oben erwähnte Herr Hendrix von dem Koch gelernt hatte. Nicht das Kochen sondern das Spielen des Musikinstruments Gitarre.
Oli, so soll der Koch ab sofort genannt werden, schnappte sich seine Gitarre und begann zu spielen. Aber er spielte nicht einfach nur Gitarre, nein er spielte so gut wie es nur der beste Gitarre-Spieler der Welt vermag....konnte er wirklich so gut spielen oder besaß er einfach nur das Pick of Destiny?
Nein, er spielte ohne Plektrum, also war er wirklich der beste Gitarre-Spieler der Welt!
Er konnte seinem Instrument Geräusche entlocken, die sonst nur eine Frau beim Orgasmus von sich zu geben vermag. Die drei Band-Mitglieder waren davon hellauf begeistert (vom Gitarrespiel natürlich und nicht vom weiblichen Orgasmus, falls du das jetzt gedacht hast, du Schmutzfink) und lauschten so manche Stunde den lieblich kreischenden Klängen des Gitarrespielers.
Weiterhin verriet der Oli auch das Geheimnis seiner Gitarre: Sie wurde von zahlreichen kleinen indischen Kindern handgeklöppelt und anschließend in einem Millionen Jahre dauerndem Prozess (ähnlich wie bei der Entstehung von Erdöl) gepresst, gehärtet und anschließend mit Ziegenpisse veredelt.
Es war also ganz klar, dieser und kein anderer sollte der Gitarrist der Blues-Band werden.
Das einzigste Problem bei der Sache war, dass dieser Oli keinen Bock auf Blues hat, denn er war ja eher ein Rock'n'Roller, aber der Christian, der Thomas und der Markus wollten diesen Ausnahmegitarristen unbedingt in der Band haben. Nach einer Flasche Rum, mehreren Bieren und noch drei Flasche Rum einigte man sich, in Zukunft Blues'n'Roll zu spielen, einer Symbiose dieser beiden Musikstile. So war also jedem geholfen. Schon ein paar Tage später war der Oli aus dem Knebelvertrag mit der Reederei raus und zog zu den 3 anderen Protagonisten, wo er in einen neuen Knebelvertrag mit der Band gezwungen wurde.
Seit diesem Tage ist die Band komplett und musiziert. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute....
Hier könnte die Geschichte jetzt zu Ende sein, aber das ist sie nicht!
7. Visionen
Denn vor nicht allzu langer Zeit hatte der Markus, welcher ja bei der Kapelle als Schlagzeuger tätig ist, eine Vision ("I have A Dream"). In dieser Vision wurde ihm mitgeteilt, er solle der erste Schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden.
Da gab es nur ein kleines Problem dabei: der Markus war nicht schwarz. Doch durch gewisse chemische Verfahren konnte die Hautfarbe absolut geschwärzt werden. (Diese Verfahren anzuwenden bereitete dem Schlagzeuger jede Menge Schmerzen und den anderen jede Menge Spaß)
Leider darf aus Gründen des Jugendschutzes, des Betäubungsmittelgesetzes und des Sprengmittelgesetzes hier nichts Näheres geschildert werden.
Nun ja, frisch geschwärzt und unter dem Decknamen Barack reiste er ab und wurde kurz darauf der erste Schwarze Präsident.
Nun hatte die Kapelle allerdings ein kleines Problem: man hatte keinen Schlagzeuger mehr, denn ein Präsident muss immer Krieg führen und hat dadurch wenig Zeit zum Musizieren. Es musste also ein neuer Drummer her, denn aufhören wollten die drei verbliebenen nicht!
8. Wieder auf der Suche
Nach langer, langer schweißtreibender und letztendlich erfolgloser Suche nach einem würdigen Nachfolger hatte man die Hoffnung bereits aufgegeben.
In sämtlichen geschlossenen Anstalten in lokalem und überregionalem Umfeld konnten zwar jede Menge Schlagzeuger aufgefunden werden, aber leider konnte keiner den Markus würdig ersetzen.
Nun ja, wie gesagt, hatten die drei Protagonisten die Hoffnung bereits aufgegeben und schmiedeten schon Pläne, das Musizieren sein zu lassen und stattdessen in die Politik zu gehen (Denn Viel Reden und dabei wenig Sagen, das konnten die ja recht gut - wie du sicherlich beim Lesen dieser Zeilen festgestellt hast).
Nunja, also Bundestag statt Proberaum; Wahlkampf statt Live-Gigs und Sekretärin statt Groupie.....doch nein, es sollte anders kommen:
Eines Abends vor der Glotze, es lief gerade "Germanys Next Topmodel", jene Sendung bei der rein körperlich betrachtet äußerst attraktive, ansonsten allerdings recht talent- und vor allem hirnfreie junge Damen um eine Modelkarriere (und damit um den Ausstieg aus Hartz 4) kämpfen. Nun ja, bei dieser Sendung - dem Halbfinale um genau zu sein - da geschah es:
Ein Model wurde per Telefonvoting auf den letzten Platz gewählt und war damit ausgeschieden. Als das Ergebnis verkündet wurde, fing dieses Model an extremst rumzufluchen und zu schreien. Es bezeichnete die Jury unter anderem als H******** oder noch schlimmer als sch**** G****** oder als F*********.
Die drei Helden unserer Geschichte waren begeistert! Und ihnen war sofort klar: Wer so rumfluchen kann, muss auch einen phänomenalen Drummer abgeben. Der Rest ist schnell erzählt. Sie riefen beim TV-Sender an und ließen sich die Telefonnummer der jungen Dame geben. Das Model, welches von nun an als Micha bezeichnet werden soll, erklärte sich natürlich sofort bereit in der Musiziergemeinschaft als Schlagzeuger mitzuwirken. Da echter Blues'n'Roll natürlich nur von richtigen Männern gemacht werden kann, war natürlich zuvor noch eine Umoperation fällig, was sich aber nicht als allzu großes Problem erwies.
9. Was seit dem Geschah:
Endlich wieder komplett begann das Quartett alsbald mit dem Schreiben und Proben von Songs und dem Aufnehmen der ersten Platte. Sie sind konsequent ihren Weg weitergegangen mit dem ganz bescheidenen Ziel, die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Zahlreiche neue Lieder entstanden in ihrem heiligen Proberaum, jede Menge Alkohol wurde vernichtet, jede Menge Gigs wurden gespielt und jede Menge Groupies geschwängert.
Der erste Auftritt in China wurde vom Publikum mit begeisterter Extase und den Worten: "Wow, this is the leal Lock'N'Loll" aufgenommen. Aus Dankbarkeit schenkten sie den Musikern allen Orginal Rolex Uhren und Original Adidas Klamotten aus chinesischer Produktion.
Viele Seuchen, die der gesamten Menschheit arg zusetzten, hat die Kapelle mit viel Glück und Durchhaltevermögen überlebt:
Gelitten unter BSE, Tamagotchis, Big Brother, der Vogelgrippe und Tokio Hotel, ließen sie sich aber nicht unterkriegen und musizierten immer weiter. Im Zuge der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise verloren sie einen Großteil ihres in Aktien angelegten Vermögens. Aber Geld ist ja bekanntlich nich alles.
10. Ein Ausblick in die Zukunft
2010: Der Thomas wird bei den World-Music-Awards als weltbester Bassist geehrt, entsetzte bei der Preisverleihung jedoch das Publikum im Saal und vor den TV-Apparaten mit den Worten: "Ich nehme diesen Preis nicht an!"
2011: Ex-Präsident George W. Bush, - seit 2009 arbeitslos - hat beschlossen, seine neugewonnene Freizeit zu nutzen und das Lesen und Schreiben zu lernen.
2012: Jolly Mood gewinnt einen Grammy für die meisten illegalen Downloads des Jahres.
2013: Die Hartz IV Sätze steigen (eine Anpassung an die zuvor gestiegenen Zigaretten- und Alkoholpreise war einfach von Nöten).
2014: Jolly Mood veröffentlicht eine gemeinsame Single mit Britney Spears und Johannes Heesters
2015: Die internationale Gemeinschaft beschließt, dass die Richter-Skala ab sofort nicht mehr als Indikator für die Stärke eines Erdbebens dient, sondern als Lautheit des Basses.
2016: Jolly Mood löst sich auf
2017: Reunion von Jolly Mood (das Geld war alle)
2018: George W. Bush kann jetzt schon das M, das O und E schreiben.
2019: nun hat er auch das B gelernt und kann endlich, endlich sein Lieblingswort 'Bombe' schreiben
2020: Der Markus veröffentlicht seine Autobiografie unter dem Titel: „Versteht mich mal!“
2021: Kurz nach Besiedelung des Mars ist Jolly Mood die erst Band, die auf dem Planeten ein Live-Konzert gibt.
2022: Georgie-Boy kann seinen Namen schreiben!!!
2023: Für eine weltbekannte Zeitschrift lässt sich die Band nackt fotografieren.
2024: Auf Grund dieser Fotografien werden die Bandmitglieder millionenfach auf Schmerzensgeld verklagt
2025: Der Michael gibt seinen Job als Plaste-Metz auf
2026: Die gestiegenen Bierpreise führen dazu, dass das Band-Vermögen bierkonsumbedingt um mehrere Millionen abnimmt
2027: Der Christian wird Trainer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft
2028: Der Oli lässt seinen Namen in Jimi Hendrix ändern
2029: Da die Band mittlerweile total verarmt ist und unter Brücken haust, beschließt man sich gegen Geld für Tierversuche zur Verfügung zu stellen
2030: Jolly Mood spielt eine gemeinsame Tournee mit den Rolling Stones, deren Mitglieder zwischen 90 und 100 Jahren alt sind.
2031: Jolly Mood ändert seinen Namen in Tokio Hotel um
2032: Auf Drogenentzug!
2033: In China ist ein Sack Reis umgefallen.
2034: 75 Jahre nach dem legendären Woodstock Festival erreicht das Live-Doppel-Album "Jolly Mood live at Woodstock" Dreifach-Platin in Slowenien.
2035: Bei einem Autounfall kommen alle Bandmitglieder ums Leben. Seitdem musizieren sie im Jenseits zusammen mit Kurt Cobain, Jimi Hendrix, Janis Joplin und Jim Morrison. Da es dort jedoch keine Tonstudios gibt, wird davon leider nie eine Platte erscheinen.